Zurzeit werden angebliche Bußgeldbescheide per E-Mail versandt. Die Bußgeldbescheide sehen sehr förmlich aus, enthalten ein Polizeiwappen, einen geschilderten Verkehrsverstoß, der den Formulierunen aus Bußgeldbescheiden teilweise nachempfunden ist, benennen mehrere Rechtsnormen und enden mit einer (falschen) Rechtsbehelfsbelehrung.

Das Projekt scheint noch in den „Kinderschuhen“ zu stecken, denn eine Bankverbindung, wohin die angebliche Geldbuße bzw. „Strafe“ zu zahlen ist, wird nicht angegeben.

Oder aber die in der E-Mail enthaltenen Links führen zu Phishing-Seiten und man riskiert, sich Schadsoftware auf dem eigenen PC zu installieren.

Worauf Sie unbedingt achten müssen

Bußgeldbescheide und sonstige Briefe der Bußgeldstellen kommen nur per Post, nie per E-Mail!

E-Mails mit Bußgeldvorwürfen gehören direkt gelöscht. Überweisen Sie auf keinen Fall Geld und klicken Sie auch nicht auf Links, die in der E-Mail enthalten sind, da Sie sich hierdurch Schadsoftware auf Ihren Computer oder Ihr Smartphone laden können.

(Danke an Frau Rechtsanwältin Nicole Rinau aus Berlin, die die Screenshots zur Verfügung gestellt hat)

Hilfe in Straf- und Bußgeldsachen

In Straf- und Bußgeldsachen verteidigt Sie unser Spezialist Rechtsanwalt Thorsten Hein in Bad Vilbel.