Kurt Zich

Einladung

Die Advobaten laden Sie herzlich ein zu einer Vernissage von Kurt Zich "Bruisend - Wasser, Meer und mehr" am Sonntag, den 12. November 2017 um 15.00 Uhr in die Parkstraße 1, 61118 Bad Vilbel in die Geschäftsräume der Advobaten.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Bitte teilen Sie uns bis zum 29. Oktober 2017 mit, ob Sie allein oder in Begleitung kommen werden. Telefon : 06101 - 988 600, E-Mail: Willkommen@Advobaten.de

Kurt Zich, geboren in Essen, studierte von 1979 bis 1985 in Düsseldorf Grafik-Design. Geprägt wurde sein kreatives Schaffen durch Projekte im Bereich Computergrafik und digitale Medien. Er lebt und arbeitet auf einem ehemaligen Bauernhof am Niederrhein. „Meine Bilder sind abstrakte Farbkompositionen, komprimierte Farbcodes von Licht, Gegenständen und Bewegung. Basierend auf kleinen Farbskizzen und Foto-Notizen „male“ ich meine Bilder am Computer, Pixel für Pixel, Linie für Linie für groß- und kleinformatige, farbintensive Foto-Abzüge und Drucke.“

Grundbuchberichtigung auch ohne Erbschein

Ein weitere Kosten verursachender Erbschein ist zur Berichtigung des Grundbuches nicht erforderlich, wenn sich die Erbfolge aus einem dem Grundbuchamt vorliegenden öffentlichen Testament (notariell beurkundet) ergibt. Nachweis der Erbenstellung durch Erbschein? So hat das Oberlandesgericht Hamm mit Beschluss vom 26. Juli 2013 entschieden. Die 2012 und 2013 verstorbenen Eheleute hatten 1999 einen Erbvertrag errichtet, in dem sie sich wechselseitig zu Alleinerben und ihre beiden Kinder zu Nacherben eingesetzt hatten. Nach dem Tod der Eltern haben die Kinder beim Grundbuchamt beantragt, sie aufgrund des Erbvertrages als Eigentümer des zum Nachlass gehörenden Grundstücks einzutragen. Das Grundbuchamt erließ eine Zwischenverfügung, in der es den Antragstellern aufgab, ihre Erbenstellung durch einen Erbschein zu belegen. Die Erbenstellung sei aufgrund des nicht widerspruchsfreien Wortlautes nicht hinreichend belegt. Besser: Berliner Testament mit der Einsetzung der Kinder als sog. „Schlusserben“ Gegen den Beschluss legten die Antragsteller erfolgreich Beschwerde ein. Die Richter des OLG Hamm gaben dem Grundbuchamt zwar recht, dass der Wortlaut des Erbvertrages nicht klar erkennen lasse, ob die Kinder nur Schlusserben nach dem letztversterbenden Elternteil sein sollte. Nach dem Wortlaut sei auch denkbar, dass bereits beim Tod des erstversterbenden Elternteils eine Vor- und Nacherbschaft eintreten sollte, nach welcher der überlebende Ehegatte Vorerbe und beide Kinder Nacherben werden sollten, ohne dass damit auch die Erbfolge nach dem überlebenden Ehegatten geregelt worden sei. Durch die Bezeichnung als „unsere Erben“ sei aber klar, dass auch bei Annahme einer Vor- und Nacherbfolge nach dem erstversterbenden Elternteil zusätzlich eine Schlusserbeneinsetzung der Kinder nach dem letztversterbenden Elternteil gewollt sei. In jedem Fall seien die Kinder daher Eigentümer in Erbengemeinschaft des Grundstücks geworden und müssten dies nicht noch zusätzlich durch einen Erbschein...