Advobaten Recht gemütlich

Die Advobaten laden herzlich ein zu der Veranstaltung Recht gemütlich am 26. September 2017 um 19 Uhr in die Büroräume, Parkstraße 1, 61118 Bad Vilbel. Nach einem kurzen Vortrag zum Thema „Garantie und Gewährleistung beim Autokauf und Autoverkauf“ gibt es in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, den anwesenden Advobaten im persönlichen Gespräch Fragen zu verschiedenen Rechtsgebieten zu stellen, Anmeldungen bitte per Email an rechtgemuetlich@advobaten.de oder per Telefon unter 06101 988600.

Nachlassplanung zwischen Demografie und Interessenkonflikten

Ebenso unterschiedlich wie unsere Biografien sollten auch die Strategien zur Weitergabe des Vermögens an unsere Nachkommen sein. Es gibt keine patentierte Lösung Es gibt keine patentierte Lösung – dafür viele Schwachstellen. Die größten davon befinden sich im direkten persönlichen Umfeld. Hier liegen die Störfaktoren in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Aber auch die eigentliche Planung und die Bewältigung der Nachlassabwicklung sind oft von Konflikten geprägt. Jeder Mensch, der sich mit dem Thema Nachlassplanung beschäftigt, sollte die zahlreichen Möglichkeiten kennen. Wir stellen einige davon vor. Versorgung des Ehegatten durch Schenkung, Zuwendung, Lebensversicherung Bei der Versorgung des Ehegatten kommen Vermögensübertragungen zu Lebzeiten oder im Wege des Erbrechts in Frage: Die Versorgung des Ehegatten zu Lebzeiten ist von den persönlichen Umständen abhängig, wird aber in der Regel wegen der dem Ehegatten zustehenden hohen persönlichen Freibeträge eher nicht sinnvoll sein. Hier kann der Erblasser die Vermögensübertragung durch eine Schenkung, eine ehebedingte Zuwendung oder den Anspruch gegen eine Lebensversicherung planen. Berliner Testament Mit einem Berliner Testament setzen sich die Ehegatten im Todesfall wechselseitig als Alleinerben ein. Sie verfügen, dass nach dem Tod des zuletzt versterbenden Ehegatten der beiderseitige Nachlass an einen Dritten fallen soll. Das sind in der Regel die gemeinsamen Kinder. Für Erblasser mit größeren Vermögen sollten die erbschaftssteuerlichen Gesichtspunkte betrachtet werden. Denn beim Berliner Testament wird das Vermögen des Erstverstorbenen zweimal der Erbschaftssteuer unterworfen. Möglicherweise ist deshalb bereits beim ersten Erbfall eine Übergabe an die Schlusserben zu erwägen. Vor- und Nacherbfolge Die Versorgung des Ehegatten kann auch durch die Anordnung der Vor- und Nacherbfolge gelingen. Dabei besteht die Möglichkeit, das Vermögen an den Ehegatten zu übertragen, um diesen wirtschaftlich abzusichern. Er nutzt das Vermögen,...