Für mehr Verbraucherschutz: Sicherheit auf Smartphone und Tablet beim Telefonieren, Surfen und Mailen

Unser Alltag ist INTERNET Das Internet ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, die meisten Menschen kommen früher oder später mit dem Internet in Berührung. Mit einer rasanten technischen Entwicklung hat sich das Internet in unserem Alltag etabliert. Wir benutzen es ganz selbstverständlich am Arbeitsplatz, zu Hause oder auf Reisen – und gelangen in kürzester Zeit an gewünschte Informationen, stellen weltweit Kontakte her und verabreden oder amüsieren uns einfach. Welche Fallstricke dabei zu beachten sind, ist oft nicht bekannt. Für den Verbraucherschutz eingerichtet Ein neues Informationsportal zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bietet seit dem 7. September 2015 umfangreiche Anleitungen, Checklisten und Beschreibungen für mehr Sicherheit bei der täglichen mobilen Kommunikation. Das Bundesjustizministerium fördert das Projekt und will Nutzern ganz praktische Hilfestellungen und Anregungen geben, wie Risiken möglichst vermieden werden. Checklisten und Ratgeber helfen bei der Einstellung von Smartphone und Tablet. Das Angebot ist einzigartig in seiner Komplexität, weil es neben Sicherheitsfragen auch die verständliche Information der Nutzer in den Vordergrund stellt. www.mobilsicher.de: Alles über Emails, Backups, Kostenfallen, Diebstahl, Zugangssperren, Datensicherung Auf der Seite mobilsicher.de erfährt der Leser, dass Smartphones und Tablets zumeist einen erheblich größeren Funktionsumfang haben als der PC. Und erheblich größer sind auch die Sicherheitsrisiken: Wie kann man unbeobachtet surfen, telefonieren und Mails verschicken, wie ein Backup seiner Daten anlegen, Kostenfallen vermeiden und sich gegen Diebstahl und Verlust des Gerätes wappnen? Auch die Datensicherung ist ein Problem, denn wer Kontakte, Terminkalender und E-Mails in der Jackentasche mit sich trägt, aber weder eine Zugangssperre  noch eine Datensicherung eingerichtet hat, steht beim Verlust seines Smartphones oder Tablets schnell vor riesigen Problemen. Weiterhin gibt es Erklärungen zum Datenschutz bei verschiedenen Internetbrowsern, zu Schadstoffsoftware, zum sicheren Bezahlen über das...

Google darf bisherige Vertragsklauseln nicht weiterverwenden

Der Internetanbieter Google darf bestimmte vorformulierte Vertragsklauseln aus den Nutzungsbedingungen für Dienste, der Datenschutzerklärung sowie den Vereinbarungen über die Nutzung eines Marktplatzes im Internet nicht weiterverwenden. Entscheidung mit Signalwirkung: Internetanbieter Google verwendet rechtswidrige Vertragsklauseln Die aktuelle Entscheidung des Landgerichts Berlin hat möglicherweise entscheidende Signalwirkung für Internetkonzerne und deren Umgang mit Datenschutz- und Verbraucherschutzregelungen in Deutschland. Das LG Berlin hat zahlreiche Vertragsklauseln – Datenschutzklauseln und Nutzungsbedingungen – des Internetanbieters Google für rechtswidrig erklärt, da diese zu unbestimmt formuliert seien und die Rechte der Verbraucher unzulässig einschränkten. Geklagt hatte der Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände (vzbv). Keine rechtskonforme Einwilligung der Nutzer So habe sich Google in der Datenschutzerklärung u. a. das Recht vorbehalten, „möglicherweise“ gerätespezifische Informationen und Standortdaten zu erfassen oder „unter Umständen“ personenbezogene Daten aus den verschiedenen Google-Diensten miteinander zu verknüpfen. Für den Verbraucher bliebe dann aber unklar, wozu er seine Zustimmung erteilt habe. Außerdem könne man in der Formulierung „Ich stimme den Nutzungsbedingungen von Google zu und habe die Datenschutzerklärung gelesen“ keine rechtskonforme Einwilligung erblicken. Google ist allerdings der Ansicht, die Verbraucherverbände seien schon gar nicht klagebefugt, da sie nicht Teil der AGB seien. Unangemessene Benachteiligung Auch die Nutzungsbedingungen seien nach Ansicht der Richter zu einseitig und schränkten die Rechte der Verbraucher ein. Zudem behielt sich das Internetportal vor, sämtliche in den Diensten eingestellte Daten zu überprüfen, zu ändern und zu löschen, Anwendungen durch direkten Zugriff zu entfernen, Funktionen und Features der Dienste nach Belieben komplett einzustellen. Der Nutzer werde hiervon nur wenn es „vernünftigerweise möglich“ sei vorab informiert. Nach Ansicht des LG Berlin fehlt hier die verständliche Erläuterung dessen, was damit gemeint ist. Unangemessen benachteiligend sei auch, dass...