Advobaten Recht gemütlich

Die Advobaten laden herzlich ein zu der Veranstaltung Recht gemütlich am 26. September 2017 um 19 Uhr in die Büroräume, Parkstraße 1, 61118 Bad Vilbel. Nach einem kurzen Vortrag zum Thema „Garantie und Gewährleistung beim Autokauf und Autoverkauf“ gibt es in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, den anwesenden Advobaten im persönlichen Gespräch Fragen zu verschiedenen Rechtsgebieten zu stellen, Anmeldungen bitte per Email an rechtgemuetlich@advobaten.de oder per Telefon unter 06101 988600.

Die Aufbewahrung einer letztwilligen Verfügung

Erblasser sollten sich auch Gedanken darüber machen, wie die Auffindbarkeit der letztwilligen Verfügung sicherzustellen ist. Wo bewahre ich mein eigenhändiges Testament auf? Das handschriftlich ausgefertigte Testament kann zu Hause aufbewahrt werden. Allerdings besteht dabei die Gefahr, dass das Testament bei Eintritt des Erbfalls nicht gefunden wird. Es kann auch sein, dass das Testament nicht zur Eröffnung eingereicht wird. Ein eigenhändiges Testament sollte – um sicher zu gehen – beim Nachlassgericht in die besondere amtliche Verwahrung gegeben werden. Notariell beurkundete letztwillige Verfügungen werden verwahrt Demgegenüber wird das notariell beurkundete Testament immer in die besondere amtliche Verwahrung gegeben. Dafür sorgt der Notar, bei dem das Testament verfasst wurde. Für den Erbvertrag gilt grundsätzlich ebenfalls – da notariell beurkundet – die Verwahrung beim Nachlassgericht. Auf Wunsch des Erblassers und der am Erbvertrag Beteiligten ist aber auch ein Ausschluss der amtlichen Verwahrung möglich. Der Erbvertrag wird dann nicht beim Nachlassgericht verwahrt, sondern verbleibt bei dem beurkundenden Notar. Gebühren für die amtliche Verwahrung Für die besondere amtliche Verwahrung und für die Eröffnung der Verfügung von Todes wegen fallen Gebühren an. Die Höhe der Gebühr richtet sich nach dem Wert des Nachlasses. Es empfiehlt sich, gegebenenfalls beim Nachlassgericht die Gebühr zu erfragen. Zentrales Testamentsregister bei der Bundesnotarkammer Der Vorteil der amtlichen Verwahrung besteht darin, dass ein Testament nicht verlorengehen kann. Und es wird nach dem Tod des Erblassers nicht übersehen, denn durch das automatische Benachrichtigungssystem erfährt das zuständige Nachlassgericht nach dem Tod des Erblassers von der Existenz der letztwilligen Verfügung. Zuständig ist die Bundesnotarkammer, bei der das Zentrale Testamentsregister geführt wird. Die Bundesnotarkammer prüft das Register bei allen Todesfällen automatisch auf vorhandene Erbverträge oder Testamente...