Advobaten Recht gemütlich

Die Advobaten laden herzlich ein zu der Veranstaltung Recht gemütlich am 26. September 2017 um 19 Uhr in die Büroräume, Parkstraße 1, 61118 Bad Vilbel. Nach einem kurzen Vortrag zum Thema „Garantie und Gewährleistung beim Autokauf und Autoverkauf“ gibt es in entspannter Atmosphäre die Möglichkeit, den anwesenden Advobaten im persönlichen Gespräch Fragen zu verschiedenen Rechtsgebieten zu stellen, Anmeldungen bitte per Email an rechtgemuetlich@advobaten.de oder per Telefon unter 06101 988600.

Interessante Werke von Wolfgang Ament & eindrucksvolle Bilder von Kai Petersen – Vernissage am 7. Mai

Am Sonntag, den 7. Mai 2017 fand in den Geschäftsräumen der Advobaten in der Parkstraße 1 unsere achte Vernissage statt. Im Vergleich zu den letzten Vernissagen gab es diesmal einige positive Veränderungen. Zum Einen handelt es sich diesmal um eine Doppelausstellung zweier Künstler. Darüberhinaus ist es die erste Vernissage, die in unseren neuen, erweiterten und nun doppelt so großen Geschäftsräumen stattfindet. Zu unserer Freunde kamen diesmal 80 interessierte Besucher und damit rund doppelt so viele, wie bisher.

Bildhauer Wolfgang Ament und Fotografiekünstler Kai Petersen beeindrucken auf der Ausstellung mit vielseitigen Kunstwerken, die in unseren Geschäftsräumen und Fluren aufgestellt bzw. aufgehängt wurden und unserem Arbeitsplatz einen besonderen Charme verleihen.

 

Wolfgang Ament

Persönlicher Werdegang

Wolfgang Ament arbeitete ursprünglich als gelernter Schriftsetzer. 1970 begann er, als Werbegrafiker, Art Director und Creativ Director in bekannten und namhaften Frankfurter Werbeagenturen zu arbeiten. 1993 hat er sich, gemeinsam mit einem bekannten Texter, selbstständig gemacht und eine eigene erfolgreiche Projekt-Agentur gegründet. Schon 1979 entstand die Verbindung zu Kai Petersen, denn Wolfgang Ament kam nach Bad Vilbel, wo er die Familie von Kai Petersen kennenlernte. Seitdem blieben beide immer in lockerer Verbindung. 1995 fing er an, mit Ölfarben zu malen. Alle seine Bilder „malte“ er mit einem Spachtel und den Fingern. Die erste Motivation künstlerisch tätig zu werden lag für Wolfgang Ament darin, durch die Malerei Stress abzubauen.

In der Bearbeitung von Holz liegt seine Leidenschaft

Für das Thema Holzskulpturen konnte ihn ein Freund begeistern. So arbeitete er 2012 im Atelier des bekannten Bad Vilbeler Bildhauers „Christof Paul“ an seinen Holzskulpturen. Wolfgang Ament ist von dem Material Holz fasziniert, das er sehr kreativ und vielseitig einsetzt. Er bezieht einzigartige Merkmale des Materials, wie z.B. Risse oder Astlöcher, mit in sein Gesamtwerk ein, wodurch jedes seiner Werke eine ganz individuelle Note verliehen bekommt. Alle seine Werke sind jeweils aus nur einem Stück Holz (einem Stamm oder einem alten Holzbalken) gearbeitet. Er schafft mit künstlerischem Talent und traditionellem Handwerk echte Unikate in Form von experimentalen Figuren und Formen. Für Wolfgang Ament ist besonders wichtig, mit seiner Arbeit komplett neue Dinge zu erschaffen, die derart vorher noch nicht existierten.

Seine Inspiration hat vielfältige Quellen

Inspirieren lässt er sich dabei von den unterschiedlichsten Einflüssen und Mythologien, die er auf Reisen durch die Welt sammeln konnte. In dieser Ausstellung wird deutlich, dass Wolfgang Ament diese Eindrücke auf äußerst kreative Weite in seinen Kunstwerken zum Ausdruck bringt.

So begrüßt zum Beispiel ein guter schwedischer Hausgeist namens Tomte jeden Besucher der Ausstellung am Eingang unserer Geschäftsräume. Ein weiteres Beispiel ist das Kunstwerk Oktobermond, zu dessen Schöpfung ein Bild des Monatstotems des Indianer-Stammes „Haida“ in Kanada diente.

Neben derartigen Werken, lässt sich Wolfgang Ament auch gerne vom menschlichen Körper und emotionalen Gesichtern und von der Tierwelt inspirieren, was durch einen großen das Werk Who is Who (Foto rechts), den Orka oder einen fliegenden Raben zum Ausdruck kommt.

 

Kai Petersen

Persönlicher Werdegang

Kai Petersen wurde 1967 geboren und lebt seitdem in Bad Vilbel, wo er auch arbeitet. Der autodidakte Fotograf ist seit 2013 freiberuflich tätig und übt seine künstlerischen Aktivitäten neben seinem Hauptberuf, in dem er als kaufmännischer Angestellter arbeitet, aus.

Lichtmalerei – eine ganz besondere Form der Fotografie

Besonders faszinieren Kai Petersen Abbildungen von Motiven und Vorgängen, die mit bloßem Auge anders wahrgenommen werden oder nicht erkennbar sind. Er praktiziert die Lichtmalerei, eine Kunstform mit unendlichen Möglichkeiten, mit großer Begeisterung. Aber wie kann man Bilder mit Licht malen? Das Gemälde entsteht mit Hilfe der Fotografie. Sie dient als Leinwand für die Lichtmalerei. Die Dauer der Belichtungszeit bestimmt die Darstellungsmöglichkeiten des Malers, wobei Langzeitbelichtungen die Regel sind. In Kombination mit beweglichen, steuerbaren Lichtquellen entstehen einzigartige Bilder. Alle seine Bilder sind echte Fotografien und keine Fotomontagen.

Das Malen mit Licht beinhaltet einen hohen künstlerischen, handwerklichen und technischen Anspruch. Jedes Bild ist einzigartig, denn trotz Planung mischt der Zufall oft mit. Die Lichtmalerei ist eine Kunstform mit unendlichen Möglichkeiten, für die Kai Petersen brennt. Seine Werke lassen sich in vier verschiedene Gruppen einteilen. Bei der Erschaffung der Werke von drei dieser Gruppen der Künstler vor der Kamera steht und dort agiert, während er bei der Gruppe, der „Nachtfotografie“ (auch „Nightphotograhy“), ausschließlich hinter der Kamera arbeitet.

1. Die „Night-Photography“

Die Nachtfotografie ist die Gruppe von besonders wirkenden Langzeitbelichtungen. Sie war für Kai Petersen der Einstieg in das Thema Langzeitbelichtung. In der Ausstellung in den Geschäftsräumen der Advobaten können Sie u.a. die Werke City-Lights, Traffic, oder Wasserschloß dieser Gruppe zuordnen. Wenn es Kai Petersen angemessen erscheint, kombiniert er die Nachtfotografie gerne auch mit der HDR-Technik.

2. PLP – „Portable Nightbrush Photogrphy (Fotografie der modernen Lichtpinsel)

Von dieser Kunstart, die Kai Petersen praktiziert, ist in dieser Ausstellung kein reines Werk vorhanden, trotzdem will ich kurz darauf eingehen, da es bei einigen Werken Anwendung gefunden hat, beispielsweise bei Apfelblüte oder auch Tower of Light. Bei der PLP wird eine tragbare Lampe wie ein Lichtpinsel (Bild rechts) zur Ausleuchtung und Akzentuierung des Motives eingesetzt. Die Lichtquelle selbst bleibt auf dem entstehenden Bild unsichtbar. Es sind keine Lichtfiguren am Objekt vorhanden, das Objekt wird ausgeleuchtet.

3. Light Painting (Lichtmalerei)

Beim sogenannten Light Painting handelt es sich um Lichtfiguren ohne motivbezogenen Kontext. Es ist eine reine Malerei mit Licht, die oft vor völlig dunklem Hintergrund gearbeitet wird. Dadurch tritt die Lichtmalerei besonders intensiv hervor. Die Techniken der Lichtmalerei sind vielfältig und wurden bereits in den Anfängen der Fotografie entdeckt. Reine Lichtgemälde in dieser Ausstellung sind beispielsweise Licht am Ende des Tunnels oder Lichtfigur.

4. LAPP – Light Art Performance Photography (Licht-Kunst-Aufführungsfotografie)

Bei der LAPP geht es darum, eine geplante Lichtkunst-Aufführung mit einer einzigen Belichtung fotografisch aufzuzeichnen. Dabei wird der Hintergrund in die Aufnahme einbezogen. In Kombination mit beweglichen, steuerbaren Lichtquellen entsteht das Gemälde. Je nach Kunstfertigkeit und Vorliebe entstehen abstrakte oder realistische Bilder, bis hin zur Erschaffung von vielschichtigen Figuren aus Licht, die nach einem vorher festgelegten Plan raffiniert mit der vorhandenen Szenerie verwoben werden. Vertreter dieser Art finden Sie in der Ausstellung in den Bildern Tower of Light, Watering Place oder Apfelblüte.

 

Ausstellungszeitraum

Die Ausstellung der Werke von Kai Petersen und Wolfgang Ament können Sie noch bis Ende Oktober jederzeit während unserer Öffnungszeiten besuchen und bestaunen. Falls Sie eines der Kunstwerke erwerben möchten, wenden Sie sich bitte an uns. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

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