Über „Die Quadratur des Kreises“: Bauliche Perspektiven für bezahlbaren Wohnraum

Lösungen gefragt: Bezahlbarer Wohnraum in den GroßstädtenFrankfurt, Montagsgesellschaft, Claudia Knöppel, Mietrecht, Baurecht,Architektur, Mieten, Vermieter, Bad Vilbel

Die Frankfurter Montagsgesellschaft hatte sich kürzlich dem Thema Wohnraum in Metropolregionen gewidmet. Die Aufgabenstellung für den Städtebau ist es, in Metropolregionen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Dafür muss man wissen, dass jährlich etwa 15.000 Menschen nach Frankfurt ziehen. Die 700.000-Einwohner-Marke ist seit 2014 bereits überschritten.

Hoch hinaus oder doch in die Fläche bauen?

Die Frage lautet: Wie gelingt es, in Frankfurt den nötigen Wohnraum zu schaffen? Die Überlegungen sind vielgestaltig. In manchen Gebieten heißt die Lösung Nachverdichtung, in anderen Aufstockung oder Erschließung von Neubaugebieten.

Hauptsächlich private Vermieter bedienen  den deutschen Wohnungsmarkt

Die seit Anfang 2015 geltende Mietpreisbremse soll für bezahlbare Wohnungen sorgen. Bemerkenswert ist, dass von den 35 Millionen Wohnungen in Deutschland mehr als acht Millionen von privaten Vermietern angeboten werden (Quelle: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung). Damit stellen die privaten Vermieter mit einem Marktanteil von 24 Prozent die größte Gruppe am Wohnungsmarkt dar. Denn Immobilien sind in Deutschland gefragt wie nie – insbesondere als Kapitalanlage. Wer sein Eigentum aufstocken oder ausbauen will, um es später vermieten zu können, wird ganz genau auf die Kosten zu achten haben und gut kalkulieren müssen.

Komplizierte Materie Mietpreisbremse in der Praxis

Damit Vermieter nicht in das wirtschaftliche Abseits geraten, weil die Kosten für Modernisierungen nicht umlagefähig sind oder die ortsübliche Vergleichsmiete zwischen Mieter und Vermieter streitig ist, kommt es auf die Kenntnis der gesetzlichen Bestimmungen an. Bei Neuabschluss eines Mietvertrags darf der Vermieter nur einen solchen Mietpreis vereinbaren, der höchstens 10 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegt. Etwas anderes gilt dann,wenn im vorherigen Mietverhältnis bereits eine höhere Miete erzielt worden ist. Wichtige Fragen drehen sich zudem um die Kosten für eine „umfassende Modernisierung“.

Unser Service: Spezialisierte Rechts- und Fachanwälte

Wenn Sie Fragen haben, wie in Ihrem speziellen Fall vorzugehen ist, etwa bei Ausfertigung des Mietvertrags oder im Fall von umfangreichen Renovierungsarbeiten, steht Ihnen Rechtsanwältin und Fachanwältin für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Claudia Knöppel fachkundig zur Seite. Unser Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsreht Rudolf Matern berät Sie zu Ihren Fragen im privaten und öffentlichen Baurecht. Rechtsanwalt Andreas Funke ist unser Experte für Ihre Anliegen im Immobilienrecht.

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