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Das Testament – Wie Sie es richtig machen

Warum sollte man überhaupt testieren ? Ein Testament zu verfassen ist kein Muss – jedoch in vielen Fällen sinnvoll. Jedem ist selbst überlassen, ein Testament zu verfassen oder es zu lassen. Gibt es bei einem Todesfall kein Testament, so gilt die gesetzliche Erbfolge. Entspricht diese jedoch nicht dem eigentlichen Willen des Erblassers, sollte dieser vor seinem Tod ein Testament aufsetzen, um sicherzustellen, dass der Nachlass auch an die richtigen und geliebten Personen fällt. Auch wenn ein Teil des Vermögens zum Beispiel an eine Stiftung oder an eine Universität gehen soll, kann dies im Testament festgelegt werden. Insbesondere wenn die Vermögensverhältnisse eher kompliziert sind, ist ein Testament oft sinnvoll und vereinfacht den Hinterbliebenen den Umgang mit dem Nachlass. Wie kann ich ein Testament verfassen ? Eigenhändiges Testament Die wohl bekannteste und klassische Form der Testamentserrichtung ist das eigenhändige und handschriftliche Testament. Dabei ist wichtig, dass Sie Ort und Datum der Errichtung auf das Dokument schreiben. Auch eine Überschrift, wie z.B. „Testament“ oder „Mein letzter Wille“ sollte zeigen, dass es sich bei dem Dokument um ein Testament handelt. Schließlich muss der Verfasser am Ende als Abschluss des letzten Willens die persönliche Unterschrift setzen. Erst dann ist das Testament rechtsfähig. Wichtig ist insbesondere die Eigenhändigkeit. Diese liegt nur vor, wenn Sie wirklich selbst mit einem Stift auf einem Papier schreiben – ein am Computer oder an einer Schreibmaschine getipptes und lediglich eigenhändig unterschriebenes Testament ist ungültig. Das Gleiche gilt, wenn jemand anderes als Sie selbst den Text verfasst und Sie lediglich unterschrieben. Grundsätzlich gilt beim Testieren: Formulieren Sie klar und eindeutig und stellen Sie sicher, dass ihr letzter Wille für die Nachwelt...

Zahlen Sie zu viel Miete ?

Bislang hatten Mieter lediglich die Möglichkeit, gegen „unangemessene“ Mieterhöhungen vorzugehen. Am 01. Juni 2015 wurde jedoch in Deutschland die Mietpreisbremse gesetzlich eingeführt. Diese Mietpreisbremse hat den Grundsatz, dass der Mietpreis für Wohnungen in bestimmten Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt nicht mehr als 10 % über der Vergleichsmiete liegen darf. Von einem angespannten Wohnungsmarkt ist dann die Rede, wenn die Mieten deutlich stärker steigen, … »

Projekt mit der „Europäischen Schule RheinMain“

Die Frage: „Was mache ich nach Abschluss meiner Schule“, stellen sich Schüler heutzutage immer häufiger. Jedoch überfordert die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Berufe Schüler häufig. Darum ist es umso wichtiger, Berufe hautnah zu erleben um sich ein Bild der Tätigkeit zu machen. Eine Woche Praktikum in einem Betrieb reicht dazu meist nicht mehr aus.   Die Europäische Schule RheinMain (ESRM) startet dieses Jahr ein Projekt namens „a week in reality“ (kurz: WIR).  Dieses Projekt soll interessierten Schülern der Sekundarstufe die Möglichkeit eröffnen, Einblicke in die reale Berufswelt zu erlangen und sich so ein Bild von der Tätigkeit in dem jeweiligen Berufsfeld zu machen. Das Projekt findet im Zeitraum vom 27. Juni bis zum 05. Juli statt.   Unter folgendem Link stellt die Schule selbst das Projekt in detaillierter Form vor: http://www.es-rm.eu/index.php/de/news-presse/esrm-latest-news/274-wir   Wir freuen uns sehr, einige der Sekundarschüler der ESRM bei den Advobaten begrüßen zu können....

Wie verhalte ich mich bei einem Verkehrsunfall richtig ?

Bei einem Unfall verliert man schnell die Nerven. Daher ist es wichtig, sich eine Checkliste zurechtzulegen – ob schriftlich oder im Kopf -, die einem dabei hilft, im Ernstfall richtig vorzugehen.   Eigensicherung Als erstes sollten Sie sich um die Eigensicherung kümmern. Dazu sollten Sie in jedem Fall die Warnblinkanlage einschalten und Ihr Warndreieck aufstellen. Notruf tätigen Anschließend verschaffen Sie sich einen Überblick über die Unfallsituation und tätigen einen Notruf. Dabei sollten Sie sich an die fünf „W“-Fragen halten: 
Was ist passiert? Wo ist es passiert? Wie viele Verletzte gibt es? Welche Verletzungen sind vorhanden? Wer meldet den Unfall? Beim Absetzen eines Notrufs sollten Sie möglichst ruhig reden und die Rückfragen der Notrufstelle abwarten. Erste Hilfe leisten Nachdem Sie den Notruf abgesetzt haben, sollten Sie versuchen, soweit erforderlich, erste Hilfe zu leisten. Kontaktdaten sammeln Anschließend sollten Kontaktdaten von Beteiligten und Zeugen gesammelt werden. Häufig verlassen nichtbeteiligte Zeugen den Unfallort noch vor Eintreffen der Polizei und sind im Nachhinein nicht mehr zu ermitteln. Falls es später zu Streitigkeiten oder ungeklärten Fragen kommt, können Zeugen eine wichtige Rolle spielen. Daher ist es wichtig, möglichst viele Zeugendaten zu sammeln. Unfallbericht anfertigen Wenn Sie diese Punkte erledigt haben, sollten Sie sich mittels des „Europäischen Unfallberichts“ ein Unfallprotokoll und eine Unfallskizze anfertigen und Fotos von der Unfallstelle machen. Den Europäischen Unfallbericht können Sie problemlos im Internet finden, ausdrucken und in Ihr Handschuhfach legen. Mit Hilfe des Europäischen Unfallberichts vergessen Sie nichts. Am Ende lassen Sie den Bericht bestenfalls von allen Beteiligten unterschreiben. Haben Sie sich strafbar gemacht ? Falls Sie selbst im Verdacht stehen, bei dem Unfall eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begangen zu haben, denken...

Die rechtliche Schenkung

Häufig besteht der Wunsch, Vermögen bereits unter Lebenden auf die nächste Generation zu übertragen. Durch eine Schenkung kann Vermögen bereits vor dem Tod an die Nachkommen und/oder Erben übertragen werden. Dadurch kann man selbst festlegen, wer was bekommt und sicherstellen, dass Einzelteile auch an die gewünschte Person übereignet werden. So kann zum Beispiel entschieden werden, dass der Sohn den Sportwagen bekommt und die Tochter wertvolle Möbelstücke. Diese Möglichkeit, im Rahmen einer Schenkung frei zu walten, wird jedoch vom Gesetzgeber eingeschränkt. Eine solche Einschränkung wird immer dann vorgenommen, wenn es sich nicht um eine gutwillige Schenkung handelt (sondern von einer böswilligen Schenkung ausgegangen wird). Gutwillige und böswillige Schenkungen Im Regelfall sind solche Schenkungen unter Lebenden gutwilliger Natur, die nicht zum Nachteil anderer Erbberechtigter gedacht sind. Wenn Vermögen jedoch kurz vor dem Tod verschenkt wird, greifen außerdem gesetzliche Regelungen, durch die Pflichtteilsberechtigte vor Benachteiligungen geschützt werden. Generell gilt: Wenn die Schenkung innerhalb von zehn Jahren vor dem Tod des Erblassers getätigt wird, besteht ein Ergänzungsanspruch seitens des/der Pflichtteilsberechtigen. Die Schenkung wird dem Nachlass anteilig und abhängig davon, wie lange sie zurückliegt dem Nachlass zugeschlagen, wodurch sich letztendlich der Pflichtteil erhöht. Neben dem Bereich der Unternehmensnachfolge kommt dabei dem Bereich der Überlassung von Grundeigentum an Ehegatten oder Kinder eine große Bedeutung zu. Erfolgt die Übertragung als Schenkung mit Rücksicht auf eine künftige Erbfolge, spricht man von vorweggenommener Erbfolge. Notarielle Beurkundung nicht nur bei Grundbesitzübertragungen erforderlich Rechtlich komplexe Übertragungen von Grundbesitz, Erb- und Geschäftsanteilen sowie künftige Schenkungen bedürfen der notariellen Beurkundung, ebenso Erb- und Pflichtteilsverzichte. Der Notar ist hierbei Ihr fachkundiger Helfer. Die zum Teil erheblichen steuerlichen Möglichkeiten Geld zu sparen sollten allerdings...

Die Advobaten


Die Advobaten sind spezialisierte Rechts- und Fachanwälte und ausschließlich als Einzelanwälte tätig. Von unserem Sitz in Bad Vilbel aus koordinieren wir Termine und Mandantengespräche und bilden so die Schnittstelle zu den einzelnen Anwälten und deren Kanzleien. Wenn Sie zu einem Advobaten Kontakt aufnehmen oder eine Bewertung abgeben möchen, wenden Sie sich bitte an uns.
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